Mittelfuß

Zum Mittelfuß gehören aus anatomischer Sicht die Mittelfußknochen. Nach funktionellen und therapeutischen Gesichtspunkten reicht der Mittelfuß von der Chopart- bis zur Lisfranc-Gelenklinie und beinhaltet das Kahnbein, das Würfelbein sowie die drei Keilbeine.
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Knickplattfuß

Wie kommt es dazu?


Der Knickplattfuß ist eine der häufigsten Fehlstellungen des Fußes. Meist ist eine zunehmende Schwäche des hinteren Schienbeinmuskels für den Knickplattfuß verantwortlich. Diese Entwicklung kann durch eine chronische Überlastung (Sport, Beruf, Übergewicht usw.) ausgelöst werden oder ist auf Veranlagung und den kindlichen Knickplattfuß als Vorstufe zurückzuführen.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Vielfach ist eine konservative Therapie möglich. Bei Patienten mit beginnenden Beschwerden kann durch das Tragen speziell verordneter Schuheinlagen nach Maß in Kombination mit einer angepassten Physiotherapie eine Besserung erzielt werden. Eine operative Korrektur kann bei stark ausgeprägter oder anhaltend schmerzhafter Fehlstellung sowie in Verbindung mit einem bereits bestehenden Kraftverlust des oben genannten Muskels notwendig werden. Welche operative Methode hierbei zur Anwendung kommen sollte, muss im Einzelfall anhand des klinischen Befundes und der durchgeführten Bildgebung entschieden werden.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung erfolgt in der Regel entlastend wobei der Fuß und das Sprunggelenk für 6 Wochen in einem Gipsverband ruhiggestellt werden. Nach einer anschließenden Physiotherapie kann der Fuß nach 8-12 Wochen wieder voll belastet werden.





Hohlfuß

Wie kommt es dazu?


Das empfindliche muskuläre Gleichgewicht des Fußes ist gestört. Der Hohlfuß kann angeboren sein und familiär gehäuft auftreten. Bei im Wachstumsalter zunehmenden ausgeprägteren Hohlfüßen müssen neurologische und genetische Ursachen sowie auch Erkrankungen des Rückenmarks ausgeschlossen werden. Durch das übermäßig hohe Längsgewölbe kommt es häufig zu einem stark beschwielten und schmerzhaften Ballen sowie Krallenzehenstellungen.




Welche Therapieoptionen gibt es?


In leichten Fällen und bei flexibler Situation können angepasste Stufeneinlagen zu einer Linderung führen. Bei ausgeprägteren Hohlfüßen bedarf es in der Regel aufwändiger operativer Korrekturverfahren im Sinne von meist kombinierten knöchernen und weichteiligen Eingriffen.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung ist hierbei abhängig von dem genau angewandten Verfahren und wird individuell festgelegt.