Rückfuß / Fußwurzel

Zur Fußwurzel gehören aus anatomischer Sicht die 7 Fußwurzelknochen. Aus funktioneller und therapeutischer Sicht werden das Sprungbein und Fersenbein als Rückfuß bezeichnet.
Halux valgus

Umknickverletzung des Sprunggelenks

Wie kommt es dazu?


Diese Formvariante des hinteren Fersenbeins ist im weitesten Sinne angeboren. Durch die hochgezogenen Knochenform kommt es zur mechanischen Irritation mit Einklemmung des Schleimbeutels zwischen dem Haglund-Fortsatz und der Achillessehne.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Wenn sich durch Maßnahmen wie Polsterung, Einlagenversorgung oder Schuhzurichtung keine Besserung einstellt, besteht die Möglichkeit der operativen Entfernung der Knochenkante und des irritierten Schleimbeutels. Teilweise ist hierbei sogar eine Ablösung und Wiederanheftung der Achillessehne nötig.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung ist auch hier abhängig vom angewandten operativen Verfahren und dessen Ausmaß.





Chronische Instabilität des Sprunggelenks

Wie kommt es dazu?


Manche Patienten, die eine akute Umknickverletzung erlitten haben, entwickeln im weiteren Verlauf eine dauerhafte – also chronische – Instabilität des Sprunggelenks – vor allem dann, wenn nach der erstmaligen Verletzung unzureichend behandelt wurde. Auch der zu frühe Wiedereinstieg in den gewohnten Sport kann eine Ursache dafür sein.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Auch hier wird man versuchen zunächst konservativ, das heißt mit einer speziellen Physiotherapie eine Besserung zu erreichen. Wenn dies zu keiner ausreichenden Stabilisierung des Sprunggelenkes führt, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden. Hierbei erfolgt in Kombination mit einer Arthroskopie, das heißt Gelenkspiegelung des oberen Sprunggelenkes die Naht, im Sinne einer Raffung und Verstärkung mit körpereigenem Gewebe, der unzureichend oder in Verlängerung ausgeheilten Bandstrukturen.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Abhängig vom angewandten Verfahren sollte für 6 Wochen eine spezielle Schiene getragen werden und zusätzlich Physiotherapie erfolgen.





Impingement-Syndrom

Wie kommt es dazu?


Es handelt sich um eine Sehnenerkrankung, die von der Sehnensubstanz der Achillessehne selbst ausgeht. Auslöser für Schmerzen sind meist Mikrotraumen und Überlastungssituationen, die häufig bei Freizeitsportlern auftreten.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Therapeutisch hat hier die gezielte Physiotherapie einen hohen Stellenwert. Ergänzend kommen Stoßwellenbehandlungen und spezielle Injektionstherapien in Betracht. Bei anhaltenden Beschwerden besteht die Möglichkeit der Operation, wobei hier abhängig vom Befund verschiedene Methoden zur Verfügung stehen, die sich von der Nachbehandlung unterscheiden können.





Tendinose der Achillessehne, oberer Fersenbereich

Wie kommt es dazu?


Es handelt sich um eine Sehnenerkrankung, die von der Sehnensubstanz der Achillessehne selbst ausgeht. Auslöser für Schmerzen sind meist Mikrotraumen und Überlastungssituationen, die häufig bei Freizeitsportlern auftreten.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Therapeutisch hat hier die gezielte Physiotherapie einen hohen Stellenwert. Ergänzend kommen Stoßwellenbehandlungen und spezielle Injektionstherapien in Betracht. Bei anhaltenden Beschwerden besteht die Möglichkeit der Operation, wobei hier abhängig vom Befund verschiedene Methoden zur Verfügung stehen, die sich von der Nachbehandlung unterscheiden können.





Haglund Ferse-oberer, hinterer Fersenbereich

Wie kommt es dazu?


Diese Formvariante des hinteren Fersenbeins ist im weitesten Sinne angeboren. Durch die hochgezogenen Knochenform kommt es zur mechanischen Irritation mit Einklemmung des Schleimbeutels zwischen dem Haglund-Fortsatz und der Achillessehne.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Wenn sich durch Maßnahmen wie Polsterung, Einlagenversorgung oder Schuhzurichtung keine Besserung einstellt, besteht die Möglichkeit der operativen Entfernung der Knochenkante und des irritierten Schleimbeutels. Teilweise ist hierbei sogar eine Ablösung und Wiederanheftung der Achillessehne nötig.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung ist auch hier abhängig vom angewandten operativen Verfahren und dessen Ausmaß.





Klassischer Fersenspornschmerz, Bereich Fußsohle

Wie kommt es dazu?


Aufgrund einer wiederholten Zugüberlastung der Plantarfaszie, eine Bindegewebsplatte im Bereich Fußsohle, kann eine Entzündung der Faszie an ihrer Befestigungsstelle am Fersenbein entstehen. Diese Entzündung ist für den Schmerz verantwortlich und gleichzeitig die häufigste Ursache für den plantaren Fersenschmerz.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Auch hier steht die gezielte Physiotherapie im Vordergrund. Ergänzend können zu Beginn schmerz-und entzündungshemmende Medikamente verordnet werden. Zusätzlich empfehlen sich angepasste Schuheinlagen mit Druckentlastung. Auch die Stoßwellentherapie ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit.

In den seltensten Fällen kann bei anhaltenden Beschwerden eine Operation nötig werden wobei die überlastete und kontrakte Bindegewebsplatte hierbei gekerbt wird um eine Entspannung herbeizuführen. In einem speziellen Schuh kann der Fuß hier nach der Operation belastet werden.





Sprunggelenksarthrose

Wie kommt es dazu?


Diese Formvariante des hinteren Fersenbeins ist im weitesten Sinne angeboren. Durch die hochgezogenen Knochenform kommt es zur mechanischen Irritation mit Einklemmung des Schleimbeutels zwischen dem Haglund-Fortsatz und der Achillessehne.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Wenn sich durch Maßnahmen wie Polsterung, Einlagenversorgung oder Schuhzurichtung keine Besserung einstellt, besteht die Möglichkeit der operativen Entfernung der Knochenkante und des irritierten Schleimbeutels. Teilweise ist hierbei sogar eine Ablösung und Wiederanheftung der Achillessehne nötig.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung ist auch hier abhängig vom angewandten operativen Verfahren und dessen Ausmaß.