Vorfuß

Zum Vorfuß gehören aus anatomischer Sicht die 5 Zehen, die jeweils aus einzelnen Gliedern bestehen. Nach funktionellen und therapeutischen Gesichtspunkten gehören zum Bereich des Vorfußes auch noch die Mittelfußknochen.
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Hallux valgus

Wie kommt es dazu?


Hier spielt meist eine genetische Komponente, das heißt erbliche Vorbelastung in Kombination mit Tragen von engem Schuhwerk und hohen Absätzen eine Rolle. Am Anfang steht die Entwicklung eines Spreizfußes. Die Mittelfußknochen weichen fächerförmig auseinander. Dadurch erfüllen die beiden Sehnen (Streck- und Beugesehne) nicht mehr ihre eigentliche Funktion, die Großzehe gerät aus dem Gleichgewicht. Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar, im Gegenteil: über kurz oder lang wird die Fehlstellung ausgeprägter.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eine einmal aufgetretene Hallux valgus Fehlstellung zu behandeln: Entweder man ändert die Größe bzw. Weite seines Schuhwerks oder man ändert die Formgebung des Fußes.

Führt diese Anpassung des Schuhwerks zu keiner Verbesserung und besteht durch den schmerzhaften Ballen ein entsprechender Leidensdruck, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden.

Es gibt zahlreiche chirurgische Techniken einen Hallux valgus zu operieren. Die meisten beinhalten Stellungskorrekturen der Großzehe nach zuvor durchgeführten Durchtrennungen des Knochens, sogenannten Osteotomien. Die korrigierte Stellung wird bis zur knöchernen Heilung durch geeignete Implantate gehalten, wobei eine spätere Implantatentfernung in der Regel nicht notwendig ist.

Die Wahl des passenden Operationsverfahrens hängt vom Ausmaß der Fehlstellung, vom Winkel zwischen dem 1. und 2. Mittelfußknochen, einer eventuellen übermäßigen Beweglichkeit des 1. Strahles oder auch vom Vorliegen einer Arthrose im Bereich des Großzehengrundgelenkes ab. Wir werden Sie diesbezüglich im Rahmen eines persönlichen Gespräches genau aufklären und beraten.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die knöcherne Heilung nach der Operation dauert mehrere Wochen. Aus diesem Grund muss für 6 Wochen ein spezieller Schuh getragen werden, wobei der Fuß in diesem Schuh belastet werden darf.





Hallux valgus interphalangeus

Wie kommt es dazu?


Hier weicht die große Zehe in sich selbst nach außen ab, wodurch es oft zu schmerzhaften Druckproblemen und Bildung von Schwielen durch Kontakt mit der 2. Zehe kommt.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Sollte hier das Tragen von entsprechend weitem Schuhwerk, Zehenspreizern, Zehenschutzkappen oder Ähnlichem zu keiner Beschwerdebesserung führen, besteht die Möglichkeit der operativen Entnahme eines kleinen Keiles aus dem Großzehenknochen mit anschließendem Schwenken der großen Zehe in eine gerade ausgerichtete Position und Fixierung des durchtrennten Knochens in den meisten Fällen mit einer Schraube. Dieser Eingriff wird häufig auch als Zusatzeingriff bei Hallux valgus Korrekturen durchgeführt.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Wird dieser Eingriff als alleiniger Eingriff durchgeführt, empfehlen wir das Tragen eines Verbandsschuhes mit flacher Sohle für 4 Wochen postoperativ.





Hallux rigidus

Wie kommt es dazu?


Hier spielt meist eine genetische Komponente, das heißt erbliche Vorbelastung in Kombination mit Tragen von engem Schuhwerk und hohen Absätzen eine Rolle. Am Anfang steht die Entwicklung eines Spreizfußes. Die Mittelfußknochen weichen fächerförmig auseinander. Dadurch erfüllen die beiden Sehnen (Streck- und Beugesehne) nicht mehr ihre eigentliche Funktion, die Großzehe gerät aus dem Gleichgewicht. Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar, im Gegenteil: über kurz oder lang wird die Fehlstellung ausgeprägter.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eine einmal aufgetretene Hallux valgus Fehlstellung zu behandeln: Entweder man ändert die Größe bzw. Weite seines Schuhwerks oder man ändert die Formgebung des Fußes.

Führt diese Anpassung des Schuhwerks zu keiner Verbesserung und besteht durch den schmerzhaften Ballen ein entsprechender Leidensdruck, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden.

Es gibt zahlreiche chirurgische Techniken einen Hallux valgus zu operieren. Die meisten beinhalten Stellungskorrekturen der Großzehe nach zuvor durchgeführten Durchtrennungen des Knochens, sogenannten Osteotomien. Die korrigierte Stellung wird bis zur knöchernen Heilung durch geeignete Implantate gehalten, wobei eine spätere Implantatentfernung in der Regel nicht notwendig ist.

Die Wahl des passenden Operationsverfahrens hängt vom Ausmaß der Fehlstellung, vom Winkel zwischen dem 1. und 2. Mittelfußknochen, einer eventuellen übermäßigen Beweglichkeit des 1. Strahles oder auch vom Vorliegen einer Arthrose im Bereich des Großzehengrundgelenkes ab. Wir werden Sie diesbezüglich im Rahmen eines persönlichen Gespräches genau aufklären und beraten.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die knöcherne Heilung nach der Operation dauert mehrere Wochen. Aus diesem Grund muss für 6 Wochen ein spezieller Schuh getragen werden, wobei der Fuß in diesem Schuh belastet werden darf.





Kleinzehenfehlstellungen und Hammerzehe

Wie kommt es dazu?


Hier spielt meist eine genetische Komponente, das heißt erbliche Vorbelastung in Kombination mit Tragen von engem Schuhwerk und hohen Absätzen eine Rolle. Am Anfang steht die Entwicklung eines Spreizfußes. Die Mittelfußknochen weichen fächerförmig auseinander. Dadurch erfüllen die beiden Sehnen (Streck- und Beugesehne) nicht mehr ihre eigentliche Funktion, die Großzehe gerät aus dem Gleichgewicht. Dieser Prozess ist nicht mehr umkehrbar, im Gegenteil: über kurz oder lang wird die Fehlstellung ausgeprägter.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten eine einmal aufgetretene Hallux valgus Fehlstellung zu behandeln: Entweder man ändert die Größe bzw. Weite seines Schuhwerks oder man ändert die Formgebung des Fußes.

Führt diese Anpassung des Schuhwerks zu keiner Verbesserung und besteht durch den schmerzhaften Ballen ein entsprechender Leidensdruck, sollte eine Operation in Betracht gezogen werden.

Es gibt zahlreiche chirurgische Techniken einen Hallux valgus zu operieren. Die meisten beinhalten Stellungskorrekturen der Großzehe nach zuvor durchgeführten Durchtrennungen des Knochens, sogenannten Osteotomien. Die korrigierte Stellung wird bis zur knöchernen Heilung durch geeignete Implantate gehalten, wobei eine spätere Implantatentfernung in der Regel nicht notwendig ist.

Die Wahl des passenden Operationsverfahrens hängt vom Ausmaß der Fehlstellung, vom Winkel zwischen dem 1. und 2. Mittelfußknochen, einer eventuellen übermäßigen Beweglichkeit des 1. Strahles oder auch vom Vorliegen einer Arthrose im Bereich des Großzehengrundgelenkes ab. Wir werden Sie diesbezüglich im Rahmen eines persönlichen Gespräches genau aufklären und beraten.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die knöcherne Heilung nach der Operation dauert mehrere Wochen. Aus diesem Grund muss für 6 Wochen ein spezieller Schuh getragen werden, wobei der Fuß in diesem Schuh belastet werden darf.





Schneiderballen – Digitus quintus varus

Wie kommt es dazu?


Der Schneiderballen entsteht durch die Abspreizung des fünften Mittelfußknochens und der dadurch veränderten Zugrichtung von Streck- und Beugesehnen. Die Sehnen nehmen quasi die Abkürzung zur kleinen Zehe. Der Schneiderballen wird in drei Grundtypen eingeteilt.

Durch diese Fehlstellung bildet sich mit der Zeit eine druckschmerzhafte Verhornung und Beschwielung mit Schuhkonflikt im Bereich des Fußaußenrandes.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Sollten trotz Einlagenversorgung und Druckentlastung in weitem Schuhwerk anhaltende Beschwerden bestehen, besteht hier einerseits die Möglichkeit den prominenten Knochen seitlich abzutragen oder bei höhergradiger Fehlstellung, das prominente Köpfchen des 5. Mittelfußknochens nach einer Knochendurchtrennung nach innen zu verlagern.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Wir verwenden hierfür routinemäßig ein eigens entwickeltes dynamisches Implantat, welches nicht entfernt werden muss und die Nachbehandlung unter Vollbelastung im Verbandsschuh mit flacher Sohle ermöglicht. Dieser sollte für 4-6 Wochen getragen werden.





Metatarsalgie – Schmerzen unter dem Vorfuß

Wie kommt es dazu?


Verschiedene Ursachen können diesen typischen Schmerz unter dem Ballen des Vorfußes auslösen. Meist ist die Ursache ein mechanisches Problem im Sinne einer vermehrten Druckbelastung der Mittelfußköpfchen ausgelöst durch eine Spreizfußstellung oder anlagebedingte relative Überlänge der Mittelfußknochen. Zusätzlich können noch Gelenksentzündungen, Gelenkverschleiß oder Nervenengpass-Syndrome eine Metatarsalgie auslösen.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Eine sorgfältige klinische Untersuchung ist zur genauen Differenzierung der möglichen Ursachen unabdingbar. Wenn wie in den meisten Fällen ein mechanisches Problem im Sinne einer vermehrten Druckbelastung der Mittelfußköpfchen ursächlich ist, besteht zunächst die Möglichkeit einer Druckentlastung mit entsprechenden Schuheinlagen. Sollte dies zu keiner Beschwerdebesserung führen, besteht operativ die Möglichkeit eines Verkürzens und auch gleichzeitig Anhebens der überbelasteten Knochenstrukturen nach zuvor durchgeführter Durchtrennung und anschließender Fixierung je nach Situation mit einem temporären Draht bzw. kleinen versenkbaren Schrauben.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung erfolgt wiederum in einem speziellen Schuh, in dem belastet werden darf und welcher für 4-6 Wochen getragen werden sollte.





Morton Neuralgie

Wie kommt es dazu?


Durch gewisse anatomische Engstellen können sich im Verlauf von Nerven schmerzhafte knotige Auftreibungen bilden, die vor allem zwischen der 3. und 4., aber auch zwischen der 2. und 3. Zehe auftreten können. Die Patienten beschreiben häufig elektrisierende Schmerzen oder Gefühlsminderungen in diesem Bereich.




Welche Therapieoptionen gibt es?


Konservativ besteht die Möglichkeit der Einlagenversorgung und einer Injektionsbehandlung. Sollte dies zu keiner Besserung der Beschwerden führen besteht operativ die Möglichkeit der Dekompression, das heißt Druckentlastung oder Resektion des Nervenknotens.




Welche Möglichkeiten zur Nachbehandlung gibt es?


Die Nachbehandlung erfolgt in einem Verbandsschuh mit flacher Sohle, der bis zur Nahtentfernung, in der Regel 2 Wochen nach der Operation, getragen werden sollte.